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Pferdehaltung im geschlossenen Stall
Das Gegenteil zur Offenstallhaltung ist die Pferdehaltung im geschlossenen Stall.
Es ist ein gegenüber den Außentemperaturen abgemildertes Stallklima. Der erforderliche Luftaustausch muss gewährleistet sein. Das Winterfell wird hier nicht so lang und dicht wie bei robust gehaltenen Pferden.
Das abgemilderte Stallklima erlaubt das Scheren und Eindecken. Geschorene Pferde können auch im Winter ohne extremes Schwitzen für hohe Leistungen trainiert werden.
Konzentrierte Organisation im geschlossenen Stall:
- Putz- und Waschplatz
- Lagerung von Futter
- Unterbringung von Ausrüstung und Zubehör
- Sichere, beleuchtete Räume für die Arbeit von Tierarzt und Hufschmied
Ein weiterer Nachteil von Haltung in geschlossenen Ställen ist, dass Ställe oft geschlossen sind, damit die Selbsttränken nicht zufrieren. Somit wird der Luftaustausch nicht 100 % erfolgen, die Ställe sind meist auch zu warm.
Damit erhöhen sich die Schadstoffe in der Luft. Außerdem sind geschlossene Ställe im Winter nicht selten zu dunkel.