Artikel
- Bearbeiten
- Versionen
- Druckansicht
Sinnesorgane des Pferdes
1. Auge
- leistungsfähige Sinnesorgane sind überlebenswichtig, heutige Pferde verfügen auch darüber
- durch seitliche Augen haben Pferde einen fast kompletten Rundumblick (Heben, Drehen und Senken des Kopfs).
- scharf sehen können sie aber nur in dem Bereich, den sie mit beiden Augen gleichzeitig wahrnehmen können
- Bewegungen in Ferne und Nähe sowie bei Hellig-/Dunkelheit werden mehr als vom Menschen wahrgenommen / ist besser. Die Umstellung von Hell auf Dunkel (und umgekehrt) dauert aber länger als beim Menschen.
- Die Farben Rot, Blau, Grün und Gelb können unterschieden werden. Grün und Gelb werden intensiver als Blau und Rot gesehen. Rot ist für Pferde weniger Signal(farbe) als für den Menschen.
- Angst- und Fluchtverhalten aufgrund gesehener Dinge, die ein Mensch nicht sieht
2. Ohren
- Beweglichkeit in einem großen Radius
- Wahrnehmung bis Ultraschall (für den Menschen nicht hörbar), deshalb auch oft Angst-/Fluchtverhalten
- Die Möglichkeit besteht, dass das Schnauben eines Pferdes Echowellen erzeugt (Orientierung blinder Pferde).
3. Riechen und Schmecken
- gut ausgeprägter Geruchs- und Geschmackssinn
- das Riechen gibt auch Anlass zum Scheuen
- Reaktion auf starke Gerüche ist das sog. Flehmen
- stark riechende Sachen und verdorbenes Futter sowie Blut werden gemieden
- Vergiftungen kommen deshalb bei Weidepferden weniger häufig vor, als bei in Boxen gehaltenen Pferden
4. Tasten, schwitzen, Schmerz empfinden
- der Tastsinn ist sehr ausgeprägt (Tasthaare an Maul und Ohren)
- sortieren das Futter aufgrund Tasthaare am Maul (Abrasur an Maul und Ohren ist in D-Land gesetzlich verboten)
- Pferde schwitzen im Gegensatz zu Hunden und Katzen
- die Haut ist nicht so sensibel wie bei den Menschen, dennoch sind manche Menschen empfindlich und kitzelig.
- weniger schmerzempfindlich als der Mensch, erdulden Schmerzen meist im Stillen (ein plötzlich hefiger Schmerz wird durch einen Schreckenslaut geäußert).
WICHTIG
- Sinnesorgane sind leistungsfähiger
- Rundumsicht, kein Sehen vorne und hinten. Nehmen Bewegungen in weiter Ferne wahr
- Geräusche werden ober- und unterhalb der menschlichen Schallwahrnehmung wahrgenommen
- Ausgeprägter Geruchs- und Geschmackssinn
- Haut = schwitzen, Wärme, Kälte, Schmerz und Berührungen fühlen